Projekte

Die Sicherheitskonferenz Harburg hat seit 1998 diverse Projekte im gesamten Bezirk Harburg gefördert. Einige Projektbeispiele finden Sie hier:

Dokumentation zur Fachtagung "Aktiv gegen Jugendgewalt" vom Januar 2009:

Download "Aktiv gegen Jugendgewalt" (pdf)

 

Eine bunte Wand für den Sand

 

 

Bewilligung

2009

Projektträger

Sicherheitskonferenz Harburg

Projektziel

Graffiti-Prävention

Gesamtkosten

1.400 €

Anteil Sicherheitskonferenz

1.400 €

 

 

 

 

 

 

Passanten, Marktbeschickern, Gewerbetreibenden und Kunden war die immer wieder durch Schmierereien verunstaltete Wand am Abgang vom Bolero-Komplex schon lange ein Dorn im Auge.

Aus den Reihen der Initiative Sand entstand die Idee, die unansehnliche Wand zu einem Hingucker am Sand werden zu lassen.

Eine Künstlergruppe zur Gestaltung der Wand war schnell gefunden. Bereits im vergangenen Jahr hatten Andrea Rausch gemeinsam mit den SchülerInnen ihrer Kreativwerkstatt Malrausch zwei Postablagekästen am Sand unter dem Motto „Wilde Tiere“ gestaltet.

Andrea Rausch war schnell Feuer und Flamme und hat mit einigen Schüler/innen die Wandflächen gestaltet. Zudem konnten über Andrea Rausch auch die beiden Künstler Sara Rodighiero und Andre Maiwald gewonnen werden, die sich bereiterklärten, die Fliesenflächen der Wand umzugestalten.

 

 

 

Gestaltung von Postablagekästen

 

 

Bewilligung

2008

Projektträger

Sicherheitskonferenz Harburg

Projektziel

öffentlichen Raum aufwerten, Schmierereien vermeiden

Zielgruppe

alle Harburger/innen

Gesamtkosten

1500 €

Anteil Sicherheitskonferenz

1500 €

 

 

 

 

 

Im gesamten Bezirk Harburg gehören die grauen Kästen der Deutschen Post, die den Postzustellern als Zwischenablage der zu verteilenden Post dienen, zum Stadt- und Straßenbild. In ihrem eher tristen Farbton und oft verunstaltet durch Schmierereien oder Aufkleber bieten sie meist keinen schönen Anblick.

Aus der Lenkungsgruppe der Sicherheitskonferenz kam die Idee, die Postablagekästen zu einem Hingucker im Stadtbild werden zu lassen. Ziel war es auch, durch die künstlerische Gestaltung zu verhindern, dass Postablagekästen für Graffiti oder auch Verunstaltungen genutzt oder beschädigt werden.

Interessierte Harburger Bürger/innen, Einrichtungen und Institutionen sowie Künstler/innen sollten die Chance erhalten, die Kästen durch Gestaltungsmaßnahmen attraktiver und vor allem farbenfroher zu machen, den Ideen waren dabei kaum Grenzen gesetzt.

Das Projekt wird durch die Deutsche Post AG unterstützt.

 

 

Hip Hop Projekt – Sprühen ja, aber legal

 

 

Bewilligung

2008

Projektträger

Sprachheilschule Baererstraße

Projektziel

Gewaltprävention, Sauberkeit, Sicherheit

Zielgruppe

Schüler/innen der Sekundarstufe 1

Gesamtkosten

727 €

Anteil Sicherheitskonferenz

487 €

 

 

 

 

Die Bearbeitung des Themas Hip Hop und das Besprühen einer Schulwand mit einem Graffiti beinhaltete das Ziel, illegale Graffiti-Sprühaktionen der Schüler zu verhindern, in dem legale Möglichkeiten zum Sprühen aufgezeigt und Folgen illegalen Sprühens diskutiert werden. Ein ehemals illegale sprühender Künstler und der Cop4U begleiteten das Projekt.

 

Gemeinsam gegen Gewalt – Sportfest Süderelbe

 

 

Bewilligung

2007

Projektträger

Jugendamt Süderelbe

 

 

 

 

 

2007 fand ein Sport- und Freizeitfest „Gemeinsam gegen Gewalt“ statt. Gemeinsam wollen die Jugendlichen mit vielen Einrichtungen aus der Region zeigen,

dass ein gewaltfreier Umgang miteinander möglich und erstrebenswert ist.

 

Download

Hintergrundinformation zum Projekt 
"Wir gegen Gewalt in Süderelbe" >> lesen (PDF)

 

Tunnelgestaltung S-Bahn Neuwiedenthal

 

 

Bewilligung

2006

Projektträger

Sicherheitskonferenz Harburg

Projektziel

S-Bahnhofausgang wird neu, bunt und sicherer

Zielgruppe

alle Neuwiedenthaler

Gesamtkosten

18.806 €

Anteil Sicherheitskonferenz

8.206 €

 

 

  

 

Die Umgestaltung wird durch ein Mosaik-Dekor aus Fliesenbruch vorgenommen. Das Design hat der Künstler Mammad Oghatian entworfen, der auch den Spielplatz „Drachenthal“ sowie das Äußere des Jugendcafés, beides im Stadtteil Neuwiedenthal, gestaltet hat. Am Aufkleben der Fliesenteile kann sich jeder Neuwiedenthaler bzw. Assoziierte beteiligen. Einzelpersonen und Gruppen werden angeleitet. Dabei wird auch die in der Vergangenheit zur Erhöhung der Sicherheit angebrachte und mehrfach zerstörte Spiegelwand auf andere Weise und vandalismusresitenter (durch Verwendung von Spiegelblechen, Vermeidung einer provozierenden großen Spiegelfläche und Anbringung von mind. einer Videokamera) erneuert. Die Funkstrecke für die Videoüberwachung wird durch die P + R Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Die Spiegelbleche werden in das Mosaik integriert.

 

 

Graffiti-Ex – Graffiti-Entfernung

 

 

Bewilligung

2005

Projektträger

Sicherheitskonferenz Harburg

Projektziel

Graffiti-Entfernung

Gesamtkosten

7.600 €

Anteil Sicherheitskonferenz

7.600 €

 

 

 

Die Sicherheitskonferenz Harburg hat das Graffiti-Beseitigungsgerät angeschafft und eine Kooperationsvereinbarung mit einem Beschäftigungsträger über den Betrieb des Geräts geschlossen. Bürger/innen oder öffentliche Einrichtungen können sich an das Sicherheitstelefon der Sicherheitskonferenz wenden, wenn ihnen ein Graffito auffällt. Die Beschmutzung wird dann mit Hilfe von Aktivjobber/innen beseitigt.

 

Download

Graffiti-Entfernung (PDF)

 

Sicherheitstage – Präsentation und Information

 

 

Bewilligung

2005

Projektträger

Sicherheitskonferenz Harburg

Projektziel

Präsentation und Information

Zielgruppe

Harburger Bürger/innen

  

 

An einem Freitag und einem Samstag Ende August 2005 veranstaltete die Sicherheitskonferenz Harburg in Kooperation mit dem Polizeikommissariat 46, der Feuerwache Harburg sowie der Aktionsgemeinschaft City Harburg die zweiten Harburger Sicherheitstage. Auf dem Herbert-Wehner-Platz wurde an einem Stand über Aufgaben und Ziele sowie Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Sicherheitskonferenz informiert.

 

Download

Sicherheitstage 2005 (PDF)

 

Fair fährt mit – Sicherheit und Zivilcourage im ÖPNV

 

 

Bewilligung

2003 und 2005

Projektträger

Kaleidoskop e.V. – Theater und Kommunikation

Projektziel

Gewaltprävention

Zielgruppe

Fahrgäste der S-Bahnlinie S3

Gesamtkosten

3.466 € / 6.035 €

Anteil Sicherheitskonferenz

2.500 € / 1.517 €

 

 

 

Nächste Haltestelle: Heimfeld. Die Bahn hält, die Türen öffnen sich. Zwei freundliche Stewardessen steigen zu und heißen die Fahrgäste an Bord herzlich willkommen.  Nein, die beiden haben sich nicht im Verkehrsmittel geirrt! Sie sind Schauspielerinnen, die den Fahrgästen in diesem etwas anderen Sicherheitstraining Hinweise und Tipps geben um in Konfliktsituationen während der S-Bahnfahrt angemessen zu reagieren. Das Schauspielteam spielt alltägliche Konfliktsituationen und zeigt verschiedene Verhaltensmöglichkeiten zur Deeskalation.

 

Download

Internetseite Kaleidoskop e.V.

Weitere Informationen zur Aktion
Fair fährt mit! Theater-Aktionstage zum Thema Zivilcourage in den Zügen der Linien S 3 und S 31 zwischen Wilhelmsburg und Neugraben  >>mehr 

 

Stadtteilfachgespräche zu Gewaltprävention

 

 

Bewilligung

2005

Projektträger

Arbeitsgruppe für ein Fachgespräch im Harburger Süden

Projektziel

Koordination der Kinder- und Jugendarbeit im Harburger Süden

Zielgruppe

Stadtteilakteure aus dem Kinedr- und Jugendbereich

Gesamtkosten

1.949 €

Anteil Sicherheitskonferenz

1.610 €

 

 

 

 

 

 

In der Sicherheitskonferenz Harburg hat sich eine Gruppe aus dem Bereich Eißendorf-Ost und Harburger Kerngebiet zusammengefunden, mit dem Ziel, eine Vernetzung von Multiplikator/innen zu schaffen. Die folgenden Themen wurden dabei vorrangig diskutiert:

 

1. Vernetzung im Stadtteil

2. Gewalt im Bereich der Kinder (Grundschulalter)

3. Mädchengewalt

 

Aus der gemeinsamen Diskussion entwickelten sich weiterführende Kooperationen, Projekte und eine Maßnahme zur Gewaltprävention.
 

 

Mehr Sicherheit und Sicherheitsgefühl im Channel-Tunnel

 

 

Bewilligung

2004

Projektträger

Sicherheitskonferenz Harburg

Projektziel

Sicherheitsgefühl stärken

Zielgruppe

Passanten des Tunnels

Gesamtkosten

18.000 €

Anteil Sicherheitskonferenz

18.000 €

 

 

 

 

 

Der erste Schritt zur Behebung von Unsicherheitsgefühlen im sogenannten Channeltunnel war die Videoüberwachung, die dort im Sommer 2004 installiert wurde. Die Einrichtung der Videoüberwachung erfolgte im „Public-Private-Partnership“ der Sicherheitskonferenz Harburg mit den privaten Unternehmen HC Hagemann, Bausat GmbH und der HEW.  Im Herbst desselben Jahres wurde dann unter den Harburger Schulen ein Ideenwettbewerb zur Gestaltung des Tunnels ausgelobt. Gewonnen haben zwei Ideen des Friedrich-Ebert-Gymnasiums, die im Frühsommer 2005 durch Fachleute umgesetzt wurden: Zum einen eine Wandbemalung, die eine Person zeigt, die den Weg zum Tunnel hinab geht; zum anderen ein Spiegelobjekt, das den Tunnel und die Zuwegungen von beiden Richtungen einsehbarer macht.

Download

Pressemitteilung vom 01.06.2005 (PDF)

Tunnelgestaltung (PDF)
Hier: Die prämierten Gestaltungsideen  der Klasse 10EM2 des Friedrich-Ebert-Gymnasiums

 

Regelwerke in Schulen und Jugendeinrichtungen

 

 

Zeitraum

2004

 

Arbeitskreis Sicherheit, Jugend und Schule

 

 

 

 

 

 

In der Auftaktsitzung des Jahres 2004 stellte sich im Arbeitskreis Jugend, Schule und Sicherheit heraus, dass Regelwerken und Regeln im Umgang mit Schülern und Jugendlichen von allen 23 anwesenden Einrichtungen, Ämtern und Politikern eine hohe Bedeutung beigemessen wird. Es kristallisierte sich der Bedarf heraus, sich im Arbeitskreis Schule, Jugend und Sicherheit der Sicherheitskonferenz Harburg intensiv mit diesem Thema zu befassen.

 

Download

Dokumentation der Workshops:

Teil 1 (PDF)

Teil 2 (PDF)

 

Dokumentation der Projekte 2003-2006. Stand Sommer 2006 >> lesen (PDF)