Harburg.
Es ist nur ein kleiner Anfang, aber immerhin: Die Sicherheitskonferenz Harburg,
deren Koordination jüngst vom büro d'ing (Wilhelmsburg) auf die Hamburger
Lawaetz-Stiftung übertragen worden war, hat gestern ein Faltblatt vorgestellt,
in dem sie ihre Mitglieder, die Ziele, die Erfolge und die Ansprechpartner
vorstellt. Kommende Woche soll auch der neue Internetauftritt funktionieren.
"Wir
wollen, dass die Sicherheitskonferenz nicht nur in abgehobenen Zirkeln
stattfindet", sagte Bezirksamtsleiter Bernhard Hellriegel als Vorsitzender
der Einrichtung. "Die Bürger sind aufgerufen, mitzuteilen, wo sie
Schwachstellen sehen. Dazu dient das Faltblatt." Es liegt in fast allen Behörden,
bei Polizei, Vereinen und in Geschäften aus - auch bei den HAN am Rathausplatz.
An
der Sicherheitskonferenz sind außer Polizei, Verwaltung und Politik auch
Kirchen, Jugendhäuser, Schulen, Nahverkehr und Einzelhändler beteiligt. Ihre
Aufgabe ist es, gegen Gewalt, Kriminalität und Vandalismus und für mehr öffentliche
Ordnung und Sauberkeit einzutreten. Dafür stehen ihr in diesem Jahr knapp 45
000 Euro zur Verfügung. Bislang wurden unter anderem die Videoüberwachung im
S-Bahntunnel Harburg Rathaus, Anti-Graffiti-Aktionen und die Sportanlage an der
Baererstraße realisiert.
(Harburger
Anzeigen und Nachrichten, 10.05.2003)